Auf Fledermaussuche

14.2.2018

Unsere Klasse war heute bei herrlichem Sonnenschein und richtig kalten Temperaturen im Haseschachtstollen, um Fledermäuse zu suchen.

 

Gemeinsam mit der Fledermaus-Expertin Sabine Pankoke gingen wir erst vom Gebäude des Industriemuseums zum Pferdestall, damit wir unsere Rucksäcke ablegen konnten.

 

Danach erkundeten wir den Haseschacht "von unten", das heißt: Wir sind zuerst durch den ganzen Schacht gelaufen, bis wir wieder unter dem Museumsgebäude waren. Ausgerüstet mit Taschenlampen schauten wir in jede kleine Spalte, um nur ja keine Fledermaus zu übersehen!

 

Wir waren erfolgreich, denn wir haben 35 Fledermäuse gezählt, die sich in den winzigen Felsspalten des Stollens vesteckt hatten, um dort ihre Winterruhe zu halten.

 

 

Das ist wahrscheinlich eine Zwergfledermaus.

Man kann gut ihr kuscheliges Fell entdecken und sehen, wie sie sich an den Stein schmiegt.

 

Dies ist wahrscheinlich ein "Braunes

Langohr". Man kann ihre Nase gut erkennen. Wenn man genau hinschaut, dann sieht man, dass die Fledermaus nicht nur zwei, sondern sogar vier Ohrmuscheln hat, zwei große (deshalb auch "Langohr") und zwei kleine.

 

Alle haben gut hingesehen. Im letzten Jahr waren wir schon einmal im Stollen, damals hatten wir ähnlich viele Fledermäuse gezählt.

 

Wir haben mindestens drei verschiedene Arten gefunden:

  • Zwergfledermaus
  • Braunes Langohr
  • Wasserfledermaus

Nach der Entdeckungstour konnten wir im Pferdestall frühstücken. Anschließend haben wir eine "Sendung mit der Maus"-PowerPoint angesehen. So konnten wir noch viel mehr über Fledermäuse erfahren. Weil wir in der Schule schon viel über Fledermäuse gelesen hatten, wussten wir selbst noch eine Menge!

 

Alles in allem war  es ein richtig schöner Vormittag!